Pierres Blog
Wie in in einem anderen Artikel schon schrieb, war ich am Radioteleskop in Effelsberg. HDR kam doch zur Anwendung, da es in manchen Bildern zu einer Überblendung des Himmels kam oder anders herum die Blätter der Bäume zu dunkel dargestellt wurden. Ob HDR oder nicht habe ich im Bildtitel gekennzeichnet. Die Blätter der Bäume sind durch den Wind natürlich infolge der Mehrfachbelichtung unscharf.
Hier die Annäherung an das Teleskop:
Näher dran habe ich mich dann mal dazu begeben, die einzelnen Elemente des Radioteleskopes abzulichten. Wir hätten da:
Die technischen Schwierigkeiten, ein Radioteleskop mit diesen Ausmaßen zu fertigen, rühren von der Verformung des Spiegels beim Bewegen und Kippen her, die die Parabolfunktion des Spiegels stört. In der Radioastronomie sind aber die geometrischen Eigenschaften von Parabolspiegeln ganz besonders interessant, weil die achsenparallel aufgefangenen Wellen alle in gleicher Phasenlage zum Brennpunkt reflektiert werden und damit maximale Verstärkung ermöglichen. Man hat daher mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode die Konstruktion so berechnet, dass die in jeder Spiegelstellung und bei jeder Nachführbewegung eintretenden Verformungen des Spiegels wieder Parabolfunktionen ergeben, so dass jeweils nur der Empfänger in den neuen Brennpunkt nachgefahren werden muss. Nach Fertigstellung des Radioteleskops konnte durch Messungen gezeigt werden, dass die ursprünglich angestrebte Toleranz des Spiegels von 1mm weit unterschritten werden konnte.
Nachtrag: Geräuschkulisse am Aussichtspunkt, die hatte ich ganz vergessen.
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[...] wären da noch die Bilder vom Rückweg zum Parkplatz. Wortlos, für sich selber sprechende [...]